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Michelin Schweiz 2026: Wo wir Ihren nächsten Anlass buchen würden

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Michelin Schweiz 2026: Wo wir Ihren nächsten Anlass buchen würden

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Der Guide Michelin Schweiz 2026 wurde am 2. November in Andermatt vorgestellt: ein neues Drei-Sterne-Restaurant, sieben neue Ein-Stern-Häuser, insgesamt 133 Sternerestaurants. Wer gewonnen hat, steht überall. Wir haben eine andere Frage gestellt: Welche dieser Adressen würden wir tatsächlich für einen Anlass buchen, für welche Gelegenheit, und warum?

Die Klausur der Geschäftsleitung: The Japanese Restaurant, Andermatt

Der Speisesaal des The Japanese Restaurant im The Chedi Andermatt
Foto: The Chedi Andermatt

Warum: Das neueste Drei-Sterne-Restaurant der Schweiz, und das einzige in den Bergen. Die Zwillingsbrüder Dominik Sato und Fabio Toffolon verbinden japanische Präzision mit klassischer Technik. Der Raum bietet rund 50 Plätze und lässt sich für ein privates Dinner exklusiv buchen. Übernachtet wird gleich oben im The Chedi, und The Restaurant nebenan hat zwei Private-Dining-Räume für die Arbeitssitzungen. Eine Buchung, und die ganze Klausur ist organisiert.

Das Kundenessen, das mit dem Zug beginnt: MYLE, Bern

Der Speisesaal des MYLE mit offener Küche, in einem ehemaligen Kino in Bern
Foto: MYLE Bern

Warum: Michelins Eröffnung des Jahres liegt direkt beim Berner Hauptbahnhof. Gäste reisen von überall mit dem Zug an und sitzen wenige Minuten später am Tisch. Markus Arnolds «Cuisine Voyage» wechselt mit jedem Menü das Reiseziel, und damit hat der Tisch gleich ein Gesprächsthema. Das umgebaute Kino aus den 1970er-Jahren ist ein Raum, an den sich Kunden erinnern, und die offene Küche stellt die Brigade auf die Bühne. Ideal für einen Tisch mit bis zu acht Personen.

Der runde Geburtstag: Schloss Schauenstein, Fürstenau

Ein holzgetäferter Speisesaal im Schloss Schauenstein
Foto: Schloss Schauenstein

Warum: Andreas Caminadas Schloss hält seit Jahren drei Sterne, und mit einem privaten Raum für einen kleinen Tisch haben Sie das Schloss für sich. Buchen Sie die Zimmer oben dazu, dann muss der Abend nicht enden. Für den 50. Geburtstag, einen Hochzeitstag oder einen Heiratsantrag kaum zu schlagen.

Die Teamretraite: Bärenstobe, Gonten

Die Lehnerstobe im Huus Bären in Gonten, für ein Gruppenessen gedeckt
Foto: Appenzeller Huus

Warum: Ein neuer Stern im Appenzellerland für Michael Gollenz, der seinen ersten Stern in Kroatien erkocht hat. Er serviert ein Degustationsmenü mit fünf oder sieben Gängen in den historischen Räumen eines Gasthauses, das 1751 erstmals erwähnt wurde. Für Gruppen zählt der Raum nebenan: Die Lehnerstobe, ein zweiter Raum mit Cheminée und Wandtapeten von Jakob Schlaepfer, bietet 30 bis 40 Gästen Platz für private Feiern und wird über die Bärenstobe reserviert. Das Huus Bären rundherum hat Gästezimmer und einen Seminarraum für rund 20 Personen. Tagsüber arbeiten, abends auf Sterneniveau essen, und am Morgen in den Appenzeller Hügeln aufwachen.

Der Abschluss der Skiwoche: ad lib, Zermatt

Der Speisesaal des ad lib im Hotel Welschen in Zermatt
Foto: Hotel Welschen

Warum: Das ad lib hat im Dezember 2025 im Hotel Welschen eröffnet und in seiner ersten Saison gleich einen Stern und Michelins Service Award geholt. Nicole Sawyere führt den Service mit ihrem Mann Dietmar, ihren Kindern und dem Team, das sie aus Dallenwil mitgebracht haben, und diese Herzlichkeit spürt man. Die Küche ist unkompliziertes Fine Dining mit Produkten aus den Regionen der Schweiz, serviert hinter einer grossen Fensterfront zum Dorf und mit einer Terrasse, die direkt aufs Matterhorn blickt. Das Haus ist klein und passt deshalb zu einer vertrauten Runde: Freunde, die eine Woche lang zusammen Ski gefahren sind, Familienferien im Winter oder ein Dankeschön ans Team zum Saisonende. An einem klaren Abend beginnen Sie mit einem Apéro auf der Terrasse.

Das Dinner für Weinliebhaber: Origini, Morbio Inferiore

Der Speisesaal des Origini in der alten Mühle Mulino del Ghitello
Foto: Ristorante con enoteca Origini

Warum: Ein Ristorante con enoteca mit neuem Stern und dem Young Chef des Jahres, dem 1994 geborenen Guglielmo Curcio, der unter anderem im Del Cambio in Turin gekocht hat. Er kocht über offenem Feuer, fermentiert und macht ein, und sammelt Wildkräuter im Parco delle Gole della Breggia gleich nebenan. Der Keller führt über 200 Etiketten von mehr als 50 Tessiner Weingütern, ausgewählt von den Sommeliers Swea und Fabrizio, die auch geführte Degustationen für Gruppen anbieten. Das Restaurant liegt in der alten Mühle Mulino del Ghitello, und zwei ihrer Räume lassen sich buchen: Die Sala del Frantoio mit der noch erhaltenen alten Ölpresse fasst 45 bis 55 Personen, die Sala del Loggiato 15 bis 20 und hat eine eigene kleine Küche für den Apéro. Beide sind mit Projektionstechnik ausgestattet. Damit ist es unsere Wahl für eine Firmensitzung, die mit einem Degustationsdinner endet, den Abend eines Weinclubs oder ein Fest für 50 Gäste, bei dem hinter jedem Glas eine Geschichte steckt. In Genf hat Émeline Gigaud vom Arakel den Sommelier Award erhalten, falls Sie eine Alternative in der Stadt suchen.

Das Familienfest: Schlüssel, Oberwil

Die Lounge im Schlüssel by Tanja Grandits in Oberwil
Foto: Schlüssel by Tanja Grandits

Warum: Tanja Grandits, bekannt aus dem Zwei-Sterne-Restaurant Stucki in Basel, hat den Schlüssel bewusst entspannt und zugänglich angelegt. Gastgeber sind Küchenchef Marten Harder und Restaurantleiter Edi Magalhães. Grandits möchte, dass sich die Gäste fühlen, als hätten sie in ihrem Wohnzimmer Platz genommen, und das merkt man: eine Lounge für den Apéro, ein langer Familientisch für die ganze Gesellschaft und eine ruhige Terrasse auf der Rückseite, weg von der Strasse. Das Menü hat drei bis fünf Gänge, auch komplett vegetarisch, damit ist jede Generation am Tisch versorgt. Ein Stern, aber keine Steifheit: Grosseltern und Enkel teilen sich einen Tisch, und niemand fühlt sich zu leger angezogen. Unsere Wahl für Taufen, Konfirmationen, den 70. Geburtstag der Eltern oder ein sommerliches Familienessen auf der Terrasse.

Die kleine Überraschung: rémy, Zürich

Ein Tisch im Speisesaal des rémy in Zürich
Foto: rémy restaurant-bar

Warum: Ein Überraschungsmenü in Wiedikon, benannt nach Saint-Rémy-de-Provence, wo der Grossvater des Küchenchefs Wein machte. Niemand am Tisch weiss, was kommt, auch der Gastgeber nicht. Perfekt für einen Teamerfolg, ein Beförderungsessen oder ein Date, das beeindrucken soll.

Die ganze Auswahl 2026 in Zahlen

  • 133 Sternerestaurants: 5 mit drei Sternen, 22 mit zwei, 106 mit einem.
  • 7 neue Ein-Stern-Restaurants: MYLE, Bärenstobe, CAAA by Pietro Catalano, Origini, Schlüssel, ad lib und rémy.
  • 1 neues Drei-Sterne-Restaurant: The Japanese Restaurant, Andermatt.

Planen Sie etwas rund um einen dieser Tische? Nennen Sie uns den Anlass und die Anzahl Gäste, und wir finden heraus, was das Haus möglich macht.

Bildnachweis

Neu eröffnet in Zürich, Bern, Basel, Ticino und St. Gallen

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